Glossar
Intraokularlinse (Kunstlinse, IOL)
Eine Intraokularlinse, kurz IOL oder Kunstlinse, ist die künstliche Linse, die bei der Kataraktoperation anstelle der eingetrübten natürlichen Augenlinse ins Auge eingesetzt wird. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt als Regelversorgung eine einfache Linse mit einem festen Fokusbereich, die Monofokallinse. Wer sich für eine Premiumlinse mit zusätzlichen Funktionen entscheidet, etwa eine multifokale oder eine torische Linse, zahlt den Aufpreis gegenüber der Regelversorgung selbst.
- Begriff
- Intraokularlinse (Kunstlinse, IOL)
- Stand
- 11. September 2026
Was dahinter steckt
Monofokale Linsen liefern ein scharfes Bild in einem Entfernungsbereich, meist für die Ferne, sodass für Naharbeit weiterhin eine Lesebrille nötig sein kann. Multifokale Linsen verteilen die Sehschärfe auf mehrere Entfernungsbereiche und können die Abhängigkeit von einer Brille im Alltag verringern, torische Linsen gleichen zusätzlich eine Hornhautverkrümmung aus.
Welche Linse geeignet ist, hängt von der individuellen Augenanatomie, bestehenden Netzhaut- oder Hornhauterkrankungen und den Sehgewohnheiten ab und wird in der augenärztlichen Voruntersuchung vor der Kataraktoperation besprochen.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Operation des Grauen Stars, IQWiG, gesundheitsinformation.de,
Einsatz von Sprachmodellen
Ein Sprachmodell hat die wiederkehrenden Sätze zu den Praxen formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben und dafür die genannten Quellen ausgewertet. Die Beitragsbilder der Ratgeber erzeugt eine Bild-KI, sie sind als KI-Bilder gekennzeichnet. Adressen, Telefonnummern, Öffnungszeiten und die Facharztrichtung erzeugt die KI nicht, ein festes Programm übernimmt sie unverändert aus OpenStreetMap.
Korrekturweg
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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.